Inspiration Kunst: Claes Oldenburg

Hey!

Heute möchte ich dir einen berühmten Künstler vorstellen, der mich immer wieder zum Nachdenken bringt und mich wahnsinnig inspiriert. Er untersuchte die Beziehung von  Kunst und Alltag und schaffte es, seine Umgebung in plastischen Skulpturen und Installationen wiederzugeben und das in einer sehr emotions – und fantasiereichen Art und Weise. Bitte schaut euch den folgenden Bilderlink zu seinen Arbeiten an*:

Bühne frei für Claes Oldenburg!

Kleine Vita:

Ende der 1920er Jahre in Stockholm geboren, wuchs Claes in Chicago heran. Er war sehr an Sprachen und Literatur interessiert und studierte darauf hin Englische Literatur und Kunst- und Theaterwissenschaften. Nach seinen ersten Jobs als Polizeireporter und Nachrichtenjournalist, zog er 1956 nach New York und entschloss sich, als freischaffender Künstler zu arbeiten. Neben seinen berühmten plastischen Werken, fungierte er als Maler und Aktionskünstler und blieb auch seiner Leidenschaft des Schreibens treu.

Werkphasen- ein paar Stichwörter zum selber googlen!

  • 1960 The Street
  • 1960  Flags
  • 1961-62 The Store
  • ab 1963 Geometric Mice
  • 1963- 1964 The Home +  Soft Sculpture
  • Ende der 1960er Proposed Colossal Monuments- Zeichnungen fantastischer riesiger Monumente
  • ab Mitte 1970er riesige Skulpturen (Wäscheklammer; Löffelbrücke mit Kirsche, Spitzhacke, Gartenschlauch) meistens in Zusammenarbeit mit seiner Frau Coosje van Bruggen

Stil und Sujets seiner Kunst:

Als bescheiden lebender Berufsanfänger kam Claes Oldenburg eine pragmatische und trotzdem geniale Idee: Statt teure Künstlerartikel zu kaufen, verwendete er alles Material, was er in den Straßen finden konnte. Kartons, Holz, Jutesäcke usw. baute er zu Skulpturen zusammen und präsentierte sie in einer Installation. Er verwendete eine „straßentypische“ Farbpalette von Grau- und Brauntönen und nannte seine erste Arbeit „The Street“. Neben der günstigen Variante, Müll zu recyclen und zum Kunstobjekt zu verarbeiten, ist noch eine andere Komponente spannend, die Wiedergabe seiner eigenen Umgebung und Realität. Das heißt nicht, dass er die Straßen New Yorks detailgetreu nachbaute, sondern er zeigte den Alltag durch seine Gedanken und Erlebnisse gefiltert. Diese emotionale und sehr persönliche Herangehensweise sollte der essentielle Bestandteil seiner Kunst bleiben.

Richtig schön bunt wurde es später mit seinem selbst gebauten „Store“. Er ließ inspirationsweise seinen Blick von den Bortsteinen der Straßen in die  Schaufenster der Läden schweifen und entdeckte allerlei farbige Konsumgüter. Er baute Kuchenvitrinen, Servierplatten u.ä. nach, die aus Drahtgestellen, in Putz getränken Muselin und Emaillefarbe bestanden. Durch die Verwendung von Baumaterialien entfremdet er die Nahrungsmittel und erhebt sie zum Kunstwerk. Die eigtl. Funktion von Tortenstück und Co wird ad absurdum geführt, übrig bleibt die bloße Form und dessen bunte Hülle. Das nächste Erkennungsmerkmal seiner Kunst ist geboren: Das taktile und haptische Erlebnis seiner Skulpturen im Raum durch rauh verputzte Oberflächen und eine hochgesättigte Farbpalette.

Nachdem Oldenburg weiche Gegenstände in Gipsputz darstellte, ging er zum Gegenteil über und entwarf knautschige riesige Objekte aus Vinyl. Neben einer wabbeligen Toilette schuf er Burger, Eistüten usw., die mich immer wieder an Hüpfburgen denken lassen. Wieder ging es vor allem um das haptische Erlebnis der Dinge. Er stellte Alltagsgegenstände in neuen Kontexten zusammen und führte diese in Installationen vor.

Warum ich Oldenburg so toll finde:

Er selber bezeichnet sich nicht als Popart- Künstler und dass obwohl Skulpturen und riesige Malereien von Alltagsgegenständen und Nahrungsmitteln ein großer Bestandteil dieser Kunstära in den 1960er Jahren ausmachen. Er erklärt es damit, dass er im Gegensatz zu anderen Künstlern keine Kritik am Konsumverhalten Amerikas ausübt. Sondern die Metamorphose von Torte und Co zu überlebensgroßen fühlbaren Monumenten vollführt und das Zusammenspiel von Objekt und Raum, farbiger Gestaltung mit Licht und Schatten im Vordergrund steht. Daraus lassen sich folgende spannende Grundlagen und Hypothesen ableiten:

Was ich mir persönlich aus Oldenburgs Werken ableite:

  •  Es gibt keine allgemeingültige Realität. Jeder hat seine einzigartige Realität, die durch emotionale Wahrnehmung gesteuert wird.
  • Erinnerungen an Erlebtes und unsere eigene Gedankenwelt formt ein Bewusstsein, dass unser Verhalten im Alltag steuert. Die Grenzen, die jeder von uns wahrnimmt, sind selbst gesetzt. Unsere Gedanken sind dazu in der Lage, ganze Situationen und Gegenstände zu defragmentieren und in neuen ungewöhnlichen Kontexten zusammenzustellen.
  • Man kann sich am besten erinnern, wenn man es mit allen Sinnen erlebt hat.
  • Eine konsumgesteuerte Gesellschaft mit Heißhunger auf materiellen Besitz ist ein Spiegel unbefriedigter Grundbedürfnisse ,wie Zugehörigkeit und Liebe.
  • Man sollte die kleinen Dinge und Freuden des Alltags wahrnehmen, siebereichern einen Großteil unseres Lebens.
  • Das Leben von einem einzigen Standpunkt aus zu betrachten macht keinen Sinn. Eine halbwegs objektive Meinungsbildung ist nur durch Diskussion, in Erwägung ziehen des Gegenteiligen und des ad absurdum – Führens möglich.

Was ich von ihm lerne:

Oldenburgs Arbeiten haben für mich etwas Ironisches und Humorvolles. Man kann sich mit seiner Sicht identifizieren und begreift, dass der Alltag alles andere als langweilig daher kommt. Ich möchte in meiner Arbeit als Designerin genau diese emotionale Komponente herüber bringen. Ich verstehe meine Musterentwürfe auch als Wiedergabe meiner unmittelbaren Umgebung und möchte mit meinen Designs nahezu kindliche und unverfälschte Freude erzeugen. Auc privat zeichne ich neben Wald, Wiese und Co am liebsten den Inhalt meiner Küche. Ich gebe jedem Gegenstand meine ungeteilte Aufmerksamkeit und lerne ihn dadurch wertschätzen. Momentan ist das Minimalismus – Prinzip total in Mode. Das ist keine schlechte Herangehensweise, kann aber nur von jedem selbst  beantwortet werden. Für mich und meine Arbeit heißt das: Wiederverwenden von Materialien, langlebige Lösungen finden, Vermitteln von Qualität vor Quantität, Handwerk erlebbar machen…

Ich hoffe dir hat der kleine Einblick in Oldenburgs Schaffen gefallen! Vielleicht möchtest du dir selber ein paar Hypothesen ableiten? Es lohnt sich in Oldenburgischer‘ Manier über das Leben und unseren Alltag nachzudenken.

Vielen Dank für die Aufmerksamkeit und bis bald,

deine Ms.Hey!

* Bis auf Weiteres werde ich aus rechtlichen Gründen keine Bilder, die nicht von mir selbst stammen, auf meinem Blog verwenden. Bitte schaue dir über den rot markierten Link passende Bildbeispiele an. Danke für dein Verständnis!

Test: Van Gogh Pocket Box Aquarellfarbe

Hey,

Malerfreunde aufgepasst! Der Sommer steht vor der Tür – yippie! Für mich bedeutet das: Zeit für kleine Wochenendtrips zum Aquarellzeichnen. Meine Inspiration für Designs entstehen meistens beim Wandern durch Wald und Wiese und wenn die Ideen einmal da sind, müssen sie schnell in Form von Skizzen notiert werden. Für spontane Ausflüge ins Grüne und Urlaubsreisen, in denen man nicht das ganze Heimstudio im Rucksack mitschleppen möchte, habe ich mir endlich einen Reiseaquarell – Kasten zugelegt: die Van Gogh Pocket Box*. Da ich ein ganzes Stück nach einer qualitativ guten, aber auch bezahlbaren Lösung gesucht habe, möchte ich dir heute ausführlich diese Wasserfarben vorstellen.

Die Pocket Box - Unboxing

Für wen geeignet:

Der Aquarellkasten ist mit van Gogh – Aquarellfarbe, der Firma Royal Talens aus den Niederlanden, gefüllt. Aus diesem Haus kommen beispielsweise die qualitativ hochwertigen Rembrandtfarben. Die Van Gogh Farben werden für „studierende Künstler“ empfohlen, was soviel heißt, wie: Sie sind nicht ganz so hochwertig und pigmentiert wie die Künstlermarke, aber für kostenbewusste Maler, sowie Schüler, Studenten, Hobbymaler eine gute Wahl. Für meine Ideenskizzen unterwegs und für Urlaubsmalereien ist mir persönlich die platzsparende und praktische Handhabung am wichtigsten.

Wer seine Aquarelle verschenken oder an die Wand hängen will, kann diese Farben trotzdem benutzen. Jeder Farbton dieser Palette hat den höchsten Lichtechtheitsgrad +++ .

Verarbeitung und Ausstattung der Pocket Box:

Die Pocket Box besteht aus einem weißen Plastikkasten, mit den Maßen 14 cm x 9,3 cm und 2 cm hoch. Ich empfinde die Box als sehr platzsparend, sie kann locker in der Jackentasche verschwinden. Zum Größenvergleich hier ein Bild mit einem relativ kleinen Smartphone:

Die Van Gogh Pocket Box ist nicht viel größer als ein Smartphone

Nicht viel größer als ein Smartphone

Die Box ist mit 12 Farben in halben Näpfchen ausgestattet, was zum Farben mischen absolut ausreichend ist. Es gibt 2 Gelbtöne, 2 Rottöne, 2 unterschiedliche Blautöne, 2 x Grün, ein helles Ocker,  dunkle Sienna, ein Weiß und einen Grauton. Wie logisch und nutzbar diese Farbauswahl ist, erfährst du im nächsten Abschnitt. Absolut praktisch ist, dass die Näpfchen herausnehmbar sind. Man kann den Kasten somit neu befüllen oder einzelne Farben austauschen.

Nachteilig zu einem Aquarellkasten aus Metall ist der etwas „kippelige“ Plastikverschluss. Dieser hält die Box gerade so zusammen, man sollte sich mehrmals vergewissern, das die Box zu ist, sonst gibt es böse Überraschungen im Rucksack. Einzelne Farben fallen einem aber nicht heraus. Die herausnehmbaren Näpfchen sind sicher eingeklickt.

Verschiedene Blickwinkel auf die van Gogh Pocket Box

V.l.n.r: Der Reisepinsel ausgeklappt , Praktisch: herausnehmbare Näpfchen, Aufteilung der Box

Die Aquarellbox hat eine große herausnehmbare Mischpalette mit 6 Mulden, außerdem könnte man den Deckel noch als extra große Mischfläche verwenden. Diese effektive Aufteilung bei der Kastengröße hat mich positiv überrascht.

In meinem Set ist auch ein Reisepinsel enthalten, der Platz in der Mischpalette findet. Er ist ein zusammenklappbarer Rundpinsel in Größe 6. Wenn man sehr „klein“ zeichnet, Typografie mit einarbeitet oder detailverliebt malt, ist dieser Synthetikpinsel durchaus brauchbar. Für eine lockere Strichführung und großes flächiges Füllen des Blattes, wie ich es bevorzuge,  finde ich die Pinselgröße aber zu klein gewählt. Ich habe mir deshalb einen anderen Reisepinsel dazu bestellt.

Farbtöne und Pigmentqualität:

Die 12 Farben der Van Gogh Pocket Box

Von l.n.r.: Chinesischweiß (nicht dargestellt), Zitronengelb permanent, Azogelb mittel ,Permanentrot mittelm, Krapplack dunkel, Ultramarin dunkel, Cöllinblau, Saftgrün, Chromoxidgrün feurig (-> warum wird ein Grünton als feurig beschrieben?!) , Gelber Ocker, Sienna gebrannt, Paynegrau

 

Hier siehst du die Farbpalette, die sich aus den einzelnen Farben mischen lassen:

Mischfarben der Van Gogh Pocket Box

Die Mischungen entstehen folgender Maßen: Der Farbton auf der Vertikalen y mischt sich mit der Farbe auf der Horizontalen x im Verhältnis 60 : 40. Die vertikale Farbe hat somit einen größeren Farbanteil. Die freien Felder entsprechen den 12 Grundfarben.

Ich finde die Farbauswahl durchaus gelungen. Die Sättigung der Pigmente ist für einen Studienaquarellkasten top. Einige Maler sind der Meinung, das ein Weiß nichts in einem Aquarellkasten zu suchen hat. Ich selbst benutzte es normalerweise auch nicht. Aber nach dem Erstellen der Farbpalette, muss ich zugeben, das es Sinn macht. Das Weiß ist semi- opak und ergibt wunderschöne Pastellmischfarben. Gerade die pastelligen Rot- und Grüntöne sind im Trend und dürften bei Illustratoren beliebt sein.

Transparenz und Opazität

Alles in allem ist die Palette sehr grün- und braun-lastig. Für meine Zwecke als „Wald und Wiesen Farbe “ aber genau richtig. Neben Weiß ist Ocker semi- opak; das Cöllinblau ist opak. Somit sind auch alle Mischtöne mit diesem Blau opak. Wenn man auf Transparenz großen Wert legt, sollte man zu einem anderem Blau greifen. Die halben Näpfchen van Gogh Farbe sind mit ca. 1,60€ absolut erschwinglich und das Tauschen der Farben somit problemlos.

Granulation

Die granulierenden Farben sind Ultramarin, Chromoxidgrün und Gelber Ocker. Ich finde diesen Effekt wunderbar, er bleibt auch erhalten, wenn man diese Farben mit anderen mischt. Wer dieses strukturelle „Kristallisieren“ nicht mag, sollte diese Töne austauschen. Bei Ocker und Ultramarin ist das Granulieren aber normal.

Neutrale Töne

Die Mischung aus Ultramarin und Krapplack ergibt interessante Violetttöne. Neutrale Grautöne für Schatten ergeben sich aus Ultramarin + Saftgrün, Cöllinblau und Permanentrot, Ocker und Ultramarin. Natürlich kann man Weiß mit Grau mischen, diese Variante ist mir persönlich jedoch zu „flach“.

Grüntöne

Schaut man genauer auf die grünen Felder, scheinen sich die Farbtöne zu wiederholen. Das Saftgrün ist ein schöner natürlicher Ton.  Das Chromoxidgrün ist meiner Ansicht nach nicht notwendig, da man es aus Cöllinblau und Saftgrün mischen kann. Deßwegen ergeben sich die Doppelfarben in den Mischfeldern. Vielleicht werde ich das Chromoxidgrün durch ein anderes ersetzen.

Grau

Bei Paynegrau bin ich mir uneins, ob das was in der Aquarellbox zu suchen hat. Um Farben abzudunkeln benutzte ich lieber deren Komplementärfarbe. Grau oder Schwarz als Mischton ist mir im flächigen Farbauftrag zu langweilig, ich möchte die einzelnen Farben noch erkennen. Wer aber auf einheitliche Farbwiedergabe wert legt, und ein neutrales Grau sucht , ist mit diesem Ton gut beraten.

Vergleich mit den Aquarellfarben von St. Petersburgs „White Nights“

Hier seht ihr ähnliche Motive, die ich einmal mit meinen russischen Standartfarben „White Nights“* und dann mit den Van Gogh Farben koloriert habe:

Van Gogh Pocket Box im Vergleich zu White Nights mit Illustrationen von Ms.Hey!

Links: White Nights, Mitte: Van Gogh, Rechts: Mischpalette der Koloration mit Van Gogh

Was als erstes auffällt ist der knallige Magenta- Ton der White Nights, der mit den Van Gogh Farben nicht mischbar ist. Die White Nights sind ein bisschen sättigender und gleichzeitig, durch das Fehlen von weißem Pigment, transparenter. Die White Nights sind homogener in der Verarbeitung und granulieren kaum. Im Gegensatz dazu granulieren die Van Gogh Farben in der Nass – in – Nass – Technik auf dem selben Papier stärker. Mir gefällt die Struktur, das ist aber Geschmackssache. Wie oben schon erwähnt, ist die Box eher für „Wald und Wiesen Malerei“ geeignet. Die Farben sind ungesättigter aber auch naturgetreuer als die der White Nights.

Resümee

Die Van Gogh Pocket Box ist ein solider und platzsparender Begleiter für Naturmalerei und Urban Sketching. Die Farbpalette ist breit aufgestellt und kann überraschend mit Granulation punkten. Das inkludierte Weiß ermöglicht „Eisfarben“ und schöne Pastelltöne, die auch für Illustrieren, Manga zeichnen ect. geeignet sein dürften. Liebhaber naturnaher Farbtöne werden sehr zufrieden sein. Der mitgelieferte Pinsel ist eine nette Zugabe, aber leider nicht sonderlich nützlich. Die herausnehmbare Mischpalette ist ein echtes Platzwunder und durch die austauschbaren Farbnäpfchen, kann man seine Box individualisieren. Das Preis- Leistungsverhältnis ist unschlagbar: Für unter 20€ bekommst du einen sehr vielseitigen Aquarellkasten!

Das war mein ausführlicher Testbericht zu der Van Gogh Pocket Box. Ich hoffe, dass der Bericht hilfreich für dich ist, wenn du dir auch einen Reiseaquarellkasten zulegen möchtest. Ich gehe jetzt weiter Melonen malen 😉 Bei Fragen, stehe ich gerne Rede und Antwort in den Kommentaren!

Vielen Dank für deine Aufmerksamkeit und bis zum nächsten Mal,

deine Ms.Hey!

*Affiliate- Link

DIY : Kissen mit Reißverschluss nähen

Hey!

Heute habe ich ein tolles DIY am Start: Dein eigenes Kissen mit Reißverschluss nähen. Textile Accessoires sorgen im Raum für eine gemütliche Atmosphäre und zeigen deinen individuellen Stil. Wenn du dein Sofa aufpeppen willst und immer mal wieder deine Dekoration änderst, ist es eine tolle Idee selber Kissen zu fertigen. Du kannst alte Lieblingsstoffe in Kissenform wieder verwenden oder du kaufst dir ausgefallene Designer- Stoffe, die richtig knallig sind und machst deinen Lieblingssitzplatz zum neuen Schmuckstück.

Das brauchst du:

  • Stück Stoff 43 cm x 83 cm für eine 40 cm x 40 cm  Kissenfüllung
  • Nähmaschine
  • Bügeleisen
  • Reißverschluss ca. 34cm lang
  • Schere, passenden Nähfaden
  • optional, aber hilfreich: Reißverschluss – Fuß für die Nähmaschine
  • optional: passende Kissenfüllung

Das brauchst du für ein Kissen an Material

1. Schritt: Seitennaht für den Reißverschluss nähen

Schritt 1 Die Reißverschlussnaht vorbereiten

Lege die Seite für den Reißverschluss fest und lege den Stoff rechts auf rechts zusammen. (Kissenvorder- und -rückseite mit den beiden schönen Seiten aufeinander falten) Nun steckst du dir mit einer Nadel an der Reißverschlussseite vom linken und rechten Rand 6cm ab. Jetzt nähst du mit einer Nahtzugabe von 1,5 cm von beiden Rändern diese 6cm ab. Du hast die Seiten zugenäht und mittig bleibt ein Schlitz für den Reißverschluss. Bügel nun die Nahtzugabe für den Reißverschluss um, wie im Bild gezeigt. Das erleichtert später das Positionieren und das Einnähen des Verschlusses.

Schritt 2: Endlosreißverschluss einfädeln (optional)

Schritt 2 SChließer in den Reißverschluss einfädelnWenn du wie ich ein Stück Endlosreißverschluss verwendest, muss erst der Schließer eingefädelt werden. Wenn man ein paar Tricks kennt, ist das aber auch schnell gemacht.

Nimm den Reißverschluss und ziehe ihn auseinander, sodass du 2 Teile vor dir liegen hast. Nimm dir nun eins davon in die Hand und schneide, wie im mittleren Bild, ca. 7mm Zähnchen heraus. Nun fädelst du den Schließer als erstes in die ganz- zahnige Seite ein. Dabei zeigt die eckige Seite des Schließers von dir weg (3.Bild). Da du ein paar Zähnchen auf dem anderen Stück entfernt hast, kannst du diesen Teil bequem einfädeln. Dabei solltest du beide Enden festhalten und den Schieber etwas ziehen. Mit ein bisschen Übung geht das ganz fix, versprochen. 🙂

3. Reißverschluss feststecken

Reißverschluss feststecken

Nun kannst du den Reißverschluss leicht im Schlitz positionieren und mit Nadeln feststecken. Die Stoffkanten des Schlitzes sollten sich dabei leicht berühren. (Bild 3)

4.Schritt: Reißverschluss einnähen

Schritt 4 den Reißverschluss festnähen

Ändere als erstes dein Nähfüßchen und fädele den Reißverschlussfuß in die Maschine. Vergewissere dich, dass die „gute Seite“ des Kissens nach außen zeigt, denn der Verschluss wird von der rechten Seite eingenäht.

Fange am besten an einer langen Seite mit Nähen an, wie im Bild gezeigt. Benutzte die erhöhten Plastikzähnchen des Reißverschlusses als Orientierung und führe dein Nähfüßchen daran entlang, um die Naht gerade zu halten. Achte darauf, dass der Stoff gerade mit dem Reißverschluss abschließt, halte ihn fest, aber ziehe nicht am Stoff.

Wenn du eine lange Seite zu Ende genäht hast, stecke die Nadel mittels Handrad im Stoff fest und hebe das Nähfüßchen an (Bild 2). Drehe den Stoff nun ein Stück, damit der Reißverschluss quer zur Nadel liegt. Nähe nun die erste kurze Seite ab. Am besten nähst du hier noch einmal hin und her. Da sich hier das Endstück des Reißverschlusses befindet und diese Stelle höherer Belastung ausgesetzt ist, kann das Verriegeln (einmal zurück und wieder vorwärts nähen) nicht schaden.

Nun kommt wieder eine lange Seite dran, bevor du wieder deine Nadel im Stoff versenkst, den Stoff drehst und die 2. kurze Seite vernähst. Nähe nun bis zur Ausgangsstelle und verriegele die Naht. So oder so ähnlich sollte dein Reißverschluss eingenäht aussehen:

So sieht der fertige Reißverschluss aus Yippie yeah! Das Schwierigste am Kissen nähen ist schon geschafft. Jetzt fehlt nur noch eines:

5. Schritt: Seitennähte des Kissens schließen

Seitennaht schließen

Achte als erstes darauf, dass der Reißverschluss geöffnet ist. Drehe deinen Kissenbezug auf links und lege die Seitennähte aufeinander. Du kannst den Stoff etwas feststecken. Nähe nun wieder mit 1,5 cm Abstand am Rand entlang und verriegele die Naht am Anfang und am Ende.

Jetzt musst du dein Kissen nur noch durch den Reißverschluss auf Rechts wenden und tadda – dein Kissen ist fertig!

Die Kissen im Titelbild gibt es ganz bald (ab vorauss. 15.05.17) im Ms.Hey! Onlineshop zu kaufen! Sie sind mit stylischen Früchte- Mustern  und Sprüchen verziert. Es wird die Kissen in verschiedenen Farben und Stoffqualitäten geben: anschmiegsame dünne Baumwolle für den optimalen Kuschelfaktor oder mit modernen robusten Baumwoll- Leinengemisch für Sofa und Co. Schau doch mal vorbei!

Ich bin gespannt, wie dir das Kissen- Nähen gelingt. Eigene Kissenbezüge sind auch eine tolle Geschenkidee. Falls du Fragen oder Anregungen hast  – lass es mich gerne in den Kommentaren wissen!

Vielen Dank für deine Aufmerksamkeit und bis zum nächsten Mal,

deine Ms.Hey!

Inspiration Instagram: Eva Stalinski

Hey!

Die Inspirationsreihe ist eine neue Kategorie auf Ms.Hey! Yippie Yeah!

Ich möchte dir hier zeigen, welche Menschen mich kreativ herausfordern und anstacheln. Möchte tolle Leute vorstellen, die mich in meiner persönlichen und beruflichen Entwicklung beeinflussen und natürlich auch den ein oder anderen Künstler, den man einfach kennen muss…

Dank Social Media werde ich immer wieder auf andere Künstler aufmerksam, die ich wahnsinnig inspirierend finde. Um meinen Hunger an visueller Perfektion, humorvollen und tiefgründigen Inhalten zu stillen, bin ich sehr aktiv auf Instagram unterwegs. Ich möchte mit meinem Insta- Profil vor allem gute Laune verteilen und andere inspirieren. So findet man schnell andere Kreative, die einem selber Anstöße geben. Ich rede hier natürlich nicht von Ideenklau oder Ähnlichem. Aber eine bestimmte Farbpalette entdecken, sich für einen neuen Zeichenstil begeistern lassen oder anderen beim Siebdrucken zuzuschauen, um selber wieder richtig Lust darauf zu bekommen, ist doch wunderbar!

Hier ist eines meiner allerliebsten Insta-Profile:

#1 Eva Stalinski

Eva ist eine junge niederländische Illustratorin, Hundeliebhaberin und Siebdruckerin. Sie unterhält außerdem eine Webseite, einen Youtubekanal und verkauft ihre Produkte über Etsy.

Stil:

Absolut bewundernswert finde ich ihren unkomplizierten Stil und ihre unverwechselbare Handschrift. Sie hat eine ähnliche Herangehensweise wie ich, beim Finden ihrer Designs. Grundlage sind oft banale Alltagsgegenstände, wie Klopapier, Siebdruckrakel oder Marmeladenbrot. Diese gibt es als Emaille- Pin oder Poster zu kaufen. Alle Motive zeichnet sie mit Hand und entwirft sogar ihre Siebdruckvorlagen mit Tusche und Feder. Sie druckt nackte Frauenkörper, tanzende Kühe und lachendes Gemüse auf Sweatshirts und ist damit zurecht mega erfolgreich.

Warum ich Eva toll finde

Ihr Motto ist definitiv „Enjoy the little things in life“. Ich finde, man kann gar nicht genug auf alltägliche Begebenheiten acht geben. Sich an den kleinen Dingen  des Lebens erfreuen, macht die Welt viel freundlicher. Inspiration, Farbklänge und interessante Strukturen warten an jeder Straßenecke. Man muss nur genau hinschauen (und hören ,riechen , selten auch schmecken:-). Wir sollten richtig sehen lernen und trainieren. Das hilft ungemein mit Stresssituationen, Negativität und digitaler Ermüdung besser klar zu kommen.

Eva hat in ihrer Arbeit einen großen Wiedererkennungswert, nämlich ihre Farbpalette. Neben der schwarzen linearen Umrandung ihrer Motive, sind es vor allem Pastelltöne, die sie benutzt. In Zusammenhang mit ihrem lockeren Zeichenstil wirkt die Farbe zusätzlich fröhlich und etwas kindlich; also leicht und unbeschwert.

Genial genutzt: Anthropomorphismus

Eva „vermenschlicht“  ihre Sujets. Neben diversen Mohrrüben haben auch Kuh, Klopapier und Co alle Gesichter. Das ist ein sehr schlauer psychologischer Trick, den sie bestimmt wissentlich nutzt. Wir Menschen suchen in allen Dingen und anderen Lebewesen  immer etwas Menschliches, menschliche Gesichtsausdrücke, von Gefühlen motivierte Handlungen ect. Du glaubst das das nur Ausnahmen sind? Ha! Hier eine kleine Beispielrunde mit Gegenständen mit körperteil- entsprechender Bezeichnung:

Tischbein, Flaschenhals, Lampenfuß, Armleuchter, Gummilippe, Fettaugen, Kerzenstumpf…

Kein Wunder also, dass ihre Rübenshirts weg gehen, wie warme Semmeln. Die Mimik ihrer Motive spricht uns an, wir können mit dem Pullover „in Kontakt treten“ und ihn deuten. Wir fühlen uns emotional angesprochen und mögen es. So einfach ist das. Mit dem Anthropomorphismus.

Was ich von Eva Stalinski lerne

Schon rein gestalterisch kann man von Eva sehr viel lernen. Sie ist für mich ein Paradebeispiel, wenn es um die Verwendung einer einheitlichen Farbpalette und Handschrift geht. Stalinski schafft es mit ihrer Handschrift Leichtigkeit und gute Laune zu vermitteln. Sie spielt gezielt mit der menschlichen Veranlagung, Gesichter deuten zu wollen, ohne zu sehr „Comicgeschichte“ sein zu wollen. Eva nimmt alltägliche Kleinigkeiten war und macht sie in ihren Arbeiten sichtbar. Sie vermittelt ihr Umweltverständnis ohne bedrängen zu wollen. Der respektvolle Umgang mit anderen Lebewesen und deren Wertschätzung ist ebenso erkennbar, wie ihre Wertschätzung für Natürlichkeit, vor allem die des weiblichen Köpers.

Sie nutzt Instagram sehr fleißig und zeigt wie vielfältig Social Media Management funktionieren kann. Eva zeigt kleine Viedeoclips ihrer Drucksessions, die ich als nahezu meditativ empfinde. Öfters steht sie gerne auch selbst Model für ihre Oberteile, nebst Hund und Latzhose natürlich. Von ihr kann man sich wirklich eine Scheibe abschneiden!

 

So, jetzt bin ich fertig mit meinem Liebesbrief an Eva Stalinski. Schaue gerne auf ihrer Seite vorbei und lasse dich inspirieren. Findest du ihre Arbeit auch so spannend wie ich? Oder magst du ihren Stil vielleicht auch überhaupt nicht? Warum, wieso, weshalb – Lass es mich gerne in den Kommentaren wissen!

Vielen Dank für deine Aufmerksamkeit und bis zum nächsten Mal,

deine Ms.Hey!

So geht’s: Digitales Muster erstellen

Hey!

Ich werde oft gefragt, wie ich meine Zeichnungen am PC in Muster für Stoffdesigns umwandle. Deswegen möchte ich dir heute einer der essenziellen Arbeitsmethoden eines Textildesigners vorstellen. Ich werde Schritt für Schritt zeigen, wie bei Ms.Hey! ein effektvolles Muster entsteht, ausgehend von Zeichnungen aus meinem Skizzenbuch.

Ausgangspunkt bei Ms.Hey!

Inspiration und Arbeitsmittel um ein Muster zu erstellen. Das sind meine liebsten Arbeitsmittel zum Malen und Zeichnen.

Am liebsten erstelle ich Muster ausgehend von meinen Malereien und Zeichnungen. Ich finde, auch wenn man am PC ein Design erstellt, dass es etwas handgezeichnetes Flair und Einzigartigkeit braucht. Immer mit dabei: meine absolute Lieblingsfarben „White Nights“ Aquarellfarbe, mein Skizzenbuch für Inspiration und ein paar Tuschestifte für Details.

Zeichnen, zeichnen, zeichnen…

So zeichnet Ms.Hey! ihre Motive für digitale Musterentwürfe

Oft landen meine Entwürfe erst einmal auf Papier. Meine liebste Methode ist das Zeichnen und das farbige Gestalten mit leuchtender Aquarellfarbe.

Muster erstellen am PC

Als erstes scanne ich meine Zeichnungen ein. Falls du die Scaneinstellungen bearbeiten kannst, stelle eine Auflösung von mindestens 300 dpi ein. Ich scanne meistens im jpg. – Format.

Photoshop auf und los!

Wenn ich meine Zeichnung in Photoshop geöffnet habe, nehme ich zur Helligkeitsregulierung eine Tonwertkorrektur vor [Strg+Alt+T]. Denn am einfachsten isoliert man die Zeichnung, indem man den Hintergrund so hell wie möglich stellt und zum Motiv ein guter Kontrast besteht. Danach benutze ich das Zauberstab – Werkzeug, wähle den Hintergrund aus und drücke [Strg+Alt+I] , um die Auswahl umzukehren. Nun sind die Motive ausgewählt. Wenn du keinen idealen weißen Hintergrund hast, musst du etwas mit den Auswahl- und Freistellungswerkzeugen experimentieren. Aber wie oben beschrieben, geht es am schnellsten.

Schritt 1 Muster erstellen- Zeichnung vom Hintergrund eleminieren

Am besten klappt die Auswahl der Motive, wenn ein größtmöglicher Kontrast zum Hintergrund besteht.

Neue Datei in Rapportgröße anlegen

Nun kopierst du die ausgewählten Motive in eine neue Datei, die der Rapportgröße (kleinst mögliche Musterwiederholung) entspricht. Ich habe eine quadratische Arbeitsfläche mit 4800 px, bei einer Auflösung von 150 dpi ( Mindestauflösung für Digitaldruck) ausgewählt.

Schritt 2 neue Datei anlegen in Rapportgröße

Achte bei der Rapportgröße immer auf die eigentlich zu gestaltende Fläche. Außerdem solltest du den Farbmodus verwenden, den der spätere Drucker benutzt . 150 dpi ist die Mindestauflösung für Digitaldruck.

Verschiedene Motive separieren

Nun solltest du jedes Motiv auf eine neue Ebene legen. So kannst du die Figuren frei auf der Arbeitsfläche unabhängig voneinander verschieben.

Schritt 3 jedes Motiv wird auf eine seperate Ebene gelegt

Mit dem Lasso- Werkzeug [L] wählt man einzelne Elemente aus, schneidet sie mit [Strg+x] aus und drückt [Strg+v] zum Einfügen. Das Motiv landet automatisch auf einer neuen Ebene.

Motive im Rapport verteilen

Nun schiebst und transformierst du die Motive so, dass sie relativ regelmäßig verteilt sind. Wenn man zu wenig verschiedene Figuren hat, einfach kopieren, transformieren oder leicht die Farbe ändern, damit die Musterzeichnung nicht zu steif wirkt.

Ich möchte hier ein einfaches multidirektionales Design im Ganzversatz erstellen. Das heißt, die Motive sind in verschiedene Himmelsrichtungen ausgerichtet und der Rapport lässt sich gleichermaßen vertikal und horizontal verschieben. Die Anordnung der Motive und die Rapportart wähle ich immer in Abhängigkeit des Produkts. Hier soll übrigens ein Bekleidungs- und Dekorationsstoff entstehen.

Achte unbedingt darauf, die Ecken frei zu lassen. Darum kümmern wir uns im nächsten Schritt. Außerdem sollte kein Motiv über den Rand hinaus ragen.

Schritt 4 Verteilen der Motive im Rapport Ecken sowie Seiten werden frei gelassen

Die Figuren sollten nicht über den Rand hinaus reichen und die Ecken sollten frei bleiben.

Saubere Rapportübergänge schaffen

Jetzt kommt das eigentliche Zauber – Werkzeug: der Verschiebungseffekt. Achte darauf, vor dem Effektfilter alle Motivelemente auf eine Ebene zusammen zu fügen.

Schritt 5 Verschiebungseffekt

Mit dem Verschiebungseffekt treffen die Rapportränder in der Mitte der Arbeitsfläche zusammen.

Nun wählst du eine Verschiebung die der halben Rapportgröße entspricht. Meine Datei ist 4800 px groß. Also wähle ich 2400 px in beide Richtungen aus. Passe auf, dass darunter „Durch verschobenen Teil ersetzen“ ausgewählt ist. Was nun passiert ist folgendes: Die Rapportseiten treffen aufeinander. Die linke Außenseite auf die rechte und die obere Kante auf die untere.

Jetzt kannst du bequem einzelne Motive auswählen und damit die Lücken besetzen. Wenn du zufrieden bist, benutzte wieder den Verschiebungseffekt, damit das Muster in seine Ausgangsposition zurückschnappt.

chritt 5b Verschiebungseffekt auf halbe Rapportgröße anwenden

Die roten Linien zeigen die eigentlichen Außenkanten des Rapports.

Fertigen Rapport als Muster festlegen

Jetzt ist dein Musterentwurf eigentlich schon fertig und du kannst den Rapport als Musterfüllung festlegen.

Schritt 6 Den Rapport als Muster festlegen

Wenn alles gut verteilt ist, kannst du über die Fläche „Bearbeiten“ und „Muster festlegen“ deinen Musterrapport speichern.

Rapport überprüfen

Um die Ausgewogenheit der Fläche und das Funktionieren des Rapports zu überprüfen, lege eine neue Arbeitsfläche an ,die mindestens 4 mal so groß ist wie die Rapportgröße. Drücke Umschalt + F5 und es erscheint das Bedienfeld „Fläche füllen“. Dann wählst du deinen gespeicherten Rapport als Muster aus.

Die Fläche füllt sich nun mit deinem Muster als einheitliche Fläche und du kannst untersuchen, ob noch ungewollte Lücken auftreten.

Schritt 7 Rapport überprüfen und Muster in neue Datei einfügen

Fülle eine mind. 4 mal so große Fläche mit dem Muster als der Rapport groß ist.

Tadda, fertig ist das Muster!

Schritt 8 Muster überprüfen - So sieht das fertige Erdbeer - Muster von Ms-Hey! aus

Man sieht keine weißen Ränder oder unlogische Löcher im Muster. Das Design ist fertig!

Andere Designs für Digitaldruck findest du übrigens auf meiner Spoonflower – Seite.

Das digitale Mustererstellen ist ein großer Teil der Arbeit als Flächengestalter. Ich möchte damit angehenden Textilgestaltern helfen und allen anderen einen Einblick in meine Arbeit geben. Findest du solches Insider – Wissen über Design interessant? War etwas dabei, was du noch nicht kanntest? Oder machst du das Mustererstellen vielleicht ganz anders?  Lass es mich gerne in den Kommentaren wissen.

Vielen Dank für deine Aufmerksamkeit und bis zum nächsten Mal,

deine Ms.Hey!